Das wars!

Richtig, das wars hier. Der Laden ist dicht. Die Hand Gottes sagt ade. Dieser Blog hier wird gelöscht.

Doch, halt! Wo das eine niedergeht, wird das andere zum Leben erweckt.
Es war von Anfang an von mir so geplant, das ich hier mich erst einmal ein wenig austobe und dann meinen „richtigen“, eigenen Blog auf eigener Adresse starten werde..Und jetzt ist es soweit, und zwar hier: http://www.el-futbol.de

Ich schlage mich noch mit allerlei Layoutproblemen und Gestaltungsfragen rum, aber das Ding steht und ist online, und das ist doch schonmal was.
Ab jetzt werde ich also auf meiner neuen Seite bloggen und schreiben. Aufmerksame Leser werden schnell merken, dass dort bisher größtenteils bereits hier erschienene Artikel zu sehen sind, die von mir hochgeladen wurden, damit das Ding nicht so leer ausschaut. Doch ab jetzt kann und wird es also los- bzw. weitergehen.
Falls es jemanden gibt, der diese Seite hier verlinkt hatte und von mir noch nicht angeschrieben wurde bzw. diese Worte hier liest, bevor er von mir angeschrieben wird, so möchte ich denjenigen bitten, den Link entsprechend zu ändern.

Ich werde diese Seite nach einiger Zeit löschen, jetzt lasse ich sie aber erstmal noch stehen.
So, das wars. Jetzt alle rüber zum neuen Ding! Wir sehen uns.

Swoosh vs. Streifen

Eines der härtesten Duelle des Fussballs wird abseits des Rasens geführt: seit über einem Jahrzehnt liefern sich Adidas und Nike, die zwei größten Sportartikelhersteller der Welt, ein verbissenes Duell um die Herrschaft auf dem Fussballmarkt. Wer ist die wahre Nummer Eins?

Nike gegen Adidas.

Dass diese zwei Firmen sich um den Fussball bekriegen werden, war aufgrund ihrer Entstehung, Geschichte und Ziele unumgänglich. Weiterlesen

Neapel, 1987

Anstatt Ereignisse aus der Vergangenheit im Opa-Modus („Ja der war damals richtig gut“ – „Und dann hat der abgezogen, direkt in den Winkel!“) zu erzahlen, reisen wir einfach mal an Ort und Stelle, und zwar hier und jetzt.
Die Zeitreise geht zum wohl besten Fussballer Zeiten zu seiner wohl besten Zeit, zu Diego Armando Maradona nach Neapel.
Nicht zu dick anziehen, wir landen im Hochsommer 1987 in Süditalien, da wirds heiß zugehen. Jeder an den Plätzen, alle angeschnallt? Dann kanns ja losgehen. Und ab dafür.

18.Mai 1987

Neapel dreht durch.

Die ganze Stadt ist hellblau eingefärbt, es herrscht komplettes Chaos, überall Gesänge, Tänze, Autokorsos, Verletzte gibt es auch schon, nach Polizeiangaben 80 Stück, von denen Einem sogar das Bein amputiert werden musste. Hellblaue Menschenmassen wohin man schaut, der Schlachtruf „Forza Napoli!“ wohin man hört. Was ist denn passiert? Weiterlesen

GARRINCHA

Manoel Francisco dos Santos, so Garrinchas eigentlicher Name, wurde 1933 in Pau Grande bei Rio de Janeiro geboren.

Und schon nach diesem einen Satz ist es genug mit der herkömmlichen Fussballer-Biografie-Sprache a lá „Er fing bei FC X das Fussballspielen an und schoss Y Tore…“, denn Garrincha war kein herkömmlicher Sportler. Zu aussergewöhnlich, unglaublich, schön ebenso wie tragisch sollte dafür sein Leben verlaufen. Weiterlesen

Alle auf Sercan!

Ein türkisches Talent hat (angeblich) das Interesse europäischer
Spitzenvereine und (ganz sicher) das Interesser türkischer Spitzenvereine geweckt. Sercan Yildirim ist zum einen die neue Hoffnung des türkischen Fussballs, zum anderen ein Paradebeispiel für das Wetteifern der Istanbuler Großclubs und die Sensationsgier türkischer Medien.

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Schuss, „Gooool“

Escobar.

Wer sich mit Kolumbien befasst, wird unweigerlich auf diesen Namen und die dazugehörigen Assoziationen stoßen.
Pablo Escobar.
Mafiapate, Drogenkönig, Mörder, Tod. Alles bekannt.
Ein Name, der durch seinen Träger und dessen zugehörige Lebensgeschichte stellvertretend für all das steht, was in diesem Land seit Jahrzehnten schief läuft.

Andrés Escobar, der gestern vor 15 Jahren ermordete Fussballer, soll hier nicht als eine Art symbolischer Widerpart seines Namensvetters verklärt werden, als ein Heilsbringer, der in der Lage dazu gewesen wäre, diesen verschmutzten Namen und damit das Ansehen seines Landes vollständig reinzuwaschen.

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Die Sache mit den Scheichs

Mit dem Nahen Osten hatten wir Fussballverfolger bis vor kurzem wenig am Hut.

Katar, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait? Das war fussballerisch gesehen das Gleiche wie Zypern, Kongo oder Neuseeland, nämlich; Niemandsland.

Ab und zu hörte man von alternden Ex-Stars, die ihren Leistungszenit nur noch aus dem Fotoalbum kannten und aufgrund ihres Namens und ihrer Berühmtheit in die Wüste geholt wurden, um vor dem Ruhestand noch einmal gutes Geld für lockeres Kicken zu verdienen. Das wars.
Die Wüsten-Engagements der Effenbergs und Baslers ließen damals auf den ersten Blick auf zwei Tatsachen schließen: Dort unten scheint irgendwo, irgendjemand viel Geld zu haben und dem Fussball nicht abgeneigt zu sein.

Inzwischen aber hat die Vermutung von damals eine neue Ära im Weltfussball eingeläutet, denn:

Die Scheichs sind da.

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Gastarbeit mal andersrum

Rollenspiel. Du bist Fussballer. Profi. Nach einigen Jahren stehst du an einem wichtigen Punkt deiner Karriere, denn dein Vertrag läuft aus. Begehrt wie du bist, flattern auch schon die ersten Angebote ins Haus. Dein aktueller Verein will dich behalten, klar. Und auch einige andere Vereine aus deiner Heimatliga zeigen Interesse, für die ganz großen Fische in Europa reicht es noch nicht. Und dann ist da noch ein Angebot aus der Türkei..Türkei?

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