Die schlimmsten Horrorfouls/Verletzungen, die ich nie sah

So, da den Blog hier ja immernoch kein Schwein liest, kann ich es sagen:

Wenn es um körperliches Leid geht, bin ich der größte Weichling. Als Veranschaulichung hier mal ein gewöhnlicher Kinogang mit den Kumpels: Hey, cool, der neue Saw, Teil 58! 57 hab ich verpasst aber der 56er war echt der Hammer! So mit Finger-abhack-Maschine undso! Gehen wir in den!
Och nee komm, wie wärs denn mit Twilight? So ne Teenager-Vampir-Lovestory ist doch auch mal ganz nett.

Ich kann sowas einfach nicht sehen. Nun ist es ja so, dass es beim Fussball dann doch ab und zu mal deftig zur Sache gehen kann. Weiterlesen

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Torjubelidee des Tages: der Strike

Die 9 Nicht-Torschützen stellen sich mit einigen Metern Abstand zum Torschützen in der Formation der Pins beim Bowling auf. Torschütze nimmt Anlauf und wirft die imaginäre Bowlingkugel ab, Teamkollegen gehen entweder direkt oder nach kurzem Hin-und-Her Taumeln zu Boden und liegen dann für einen Moment kreuz und quer auf einem Haufen.

Könnten die Bayern nach dem nächsten unspektakulären Treffer in einem unspektakulären Spiel gegen einen unspektakulären Gegner anwenden. Ich werds dem Lahm mal in Facebook vorschlagen.

Neapel, 1987

Anstatt Ereignisse aus der Vergangenheit im Opa-Modus („Ja der war damals richtig gut“ – „Und dann hat der abgezogen, direkt in den Winkel!“) zu erzahlen, reisen wir einfach mal an Ort und Stelle, und zwar hier und jetzt.
Die Zeitreise geht zum wohl besten Fussballer Zeiten zu seiner wohl besten Zeit, zu Diego Armando Maradona nach Neapel.
Nicht zu dick anziehen, wir landen im Hochsommer 1987 in Süditalien, da wirds heiß zugehen. Jeder an den Plätzen, alle angeschnallt? Dann kanns ja losgehen. Und ab dafür.

18.Mai 1987

Neapel dreht durch.

Die ganze Stadt ist hellblau eingefärbt, es herrscht komplettes Chaos, überall Gesänge, Tänze, Autokorsos, Verletzte gibt es auch schon, nach Polizeiangaben 80 Stück, von denen Einem sogar das Bein amputiert werden musste. Hellblaue Menschenmassen wohin man schaut, der Schlachtruf „Forza Napoli!“ wohin man hört. Was ist denn passiert? Weiterlesen

GARRINCHA

Manoel Francisco dos Santos, so Garrinchas eigentlicher Name, wurde 1933 in Pau Grande bei Rio de Janeiro geboren.

Und schon nach diesem einen Satz ist es genug mit der herkömmlichen Fussballer-Biografie-Sprache a lá „Er fing bei FC X das Fussballspielen an und schoss Y Tore…“, denn Garrincha war kein herkömmlicher Sportler. Zu aussergewöhnlich, unglaublich, schön ebenso wie tragisch sollte dafür sein Leben verlaufen. Weiterlesen