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	<title>Die Hand Gottes</title>
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		<title>Das wars!</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 17:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sidan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Richtig, das wars hier. Der Laden ist dicht. Die Hand Gottes sagt ade. Dieser Blog hier wird gelöscht. Doch, halt! Wo das eine niedergeht, wird das andere zum Leben erweckt. Es war von Anfang an von mir so geplant, das &#8230; <a href="http://diehandgottes.wordpress.com/2010/05/11/das-wars/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=374&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig, das wars hier. Der Laden ist dicht. Die Hand Gottes sagt ade. Dieser Blog hier wird gelöscht.</p>
<p>Doch, halt! Wo das eine niedergeht, wird das andere zum Leben erweckt.<br />
Es war von Anfang an von mir so geplant, das ich hier mich erst einmal ein wenig austobe und dann meinen &#8222;richtigen&#8220;, eigenen Blog auf eigener Adresse starten werde..Und jetzt ist es soweit, und zwar hier: <a href="http://el-futbol.de">www.el-futbol.de</a></p>
<p>Ich schlage mich noch mit allerlei Layoutproblemen und Gestaltungsfragen rum, aber das Ding steht und ist online, und das ist doch schonmal was.<br />
Ab jetzt werde ich also auf meiner neuen Seite bloggen und schreiben. Aufmerksame Leser werden schnell merken, dass dort bisher größtenteils bereits hier erschienene Artikel zu sehen sind, die von mir hochgeladen wurden, damit das Ding nicht so leer ausschaut. Doch ab jetzt kann und wird es also los- bzw. weitergehen.<br />
Falls es jemanden gibt, der diese Seite hier verlinkt hatte und von mir noch nicht angeschrieben wurde bzw. diese Worte hier liest, bevor er von mir angeschrieben wird, so möchte ich denjenigen bitten, den Link entsprechend zu ändern. </p>
<p>Ich werde diese Seite nach einiger Zeit löschen, jetzt lasse ich sie aber erstmal noch stehen.<br />
So, das wars. Jetzt alle rüber zum neuen Ding! Wir sehen uns.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/diehandgottes.wordpress.com/374/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/diehandgottes.wordpress.com/374/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/diehandgottes.wordpress.com/374/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/diehandgottes.wordpress.com/374/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/diehandgottes.wordpress.com/374/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/diehandgottes.wordpress.com/374/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/diehandgottes.wordpress.com/374/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/diehandgottes.wordpress.com/374/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/diehandgottes.wordpress.com/374/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/diehandgottes.wordpress.com/374/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/diehandgottes.wordpress.com/374/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/diehandgottes.wordpress.com/374/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/diehandgottes.wordpress.com/374/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/diehandgottes.wordpress.com/374/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=374&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zuordnungsprobleme</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 12:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sidan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bald ist sie da, die WM. Ich freue mich. Freue mich auf die Spiele, die Tore, die Public-Viewings, all die Sachen, die das einzigartige WM-Gefühl entstehen lassen. Die Welt wird sich wochenlang nur um unseren geliebten Ball drehen, wenn sie &#8230; <a href="http://diehandgottes.wordpress.com/2010/05/07/zuordnungsprobleme/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=367&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bald ist sie da, die WM. Ich freue mich. Freue mich auf die Spiele, die Tore, die Public-Viewings, all die Sachen, die das einzigartige WM-Gefühl entstehen lassen. Die Welt wird sich wochenlang nur um unseren geliebten Ball drehen, wenn sie das nicht schon lange tut.</p>
<p>Jetzt gibt es aber ein Problem: Die Türkei ist nicht dabei. Bei all der Euphorie, bei all der Vorfreude muss ich also immer im Hinterkopf behalten: mein Vaterland schaut nur zu. Jetzt ist die Frage, für mich wie für Millionen anderer Türken, die hier geboren und aufgewachsen sind: Sind wir für Deutschland? Fiebern wir mit den Deutschen mit? Dürfen, können wir das überhaupt? <span id="more-367"></span><br />
Der Versuch einer Beantwortung dieser Frage führt mich unmittelbar zu der nächsten, zu einer viel größeren und wichtigeren Frage, die für die Betrachtung der ersten Frage von immenser Bedeutung ist: Was bin ich eigentlich? Bin ich wirklich noch Türke, oder bin ich Deutscher? </p>
<p>Ich habe mein bisheriges Leben hier in Deutschland verbracht. Ich spreche die deutsche Sprache besser als jede andere. Ich mag das Land, ich habe hier meine Freunde, meine Freundin, meine Familie, mein Studium, meine Fussballmannschaft, mein Leben findet in Deutschland statt. Trotzdem muss ich damit klarkommen, dass es bei Auswärtsspielen meiner Mannschaft vorkommen kann, dass mich ein Rentner vom Seitenrand nach einem harten Foulspiel als &#8222;verdammten Schwarzkopf&#8220; beschimpft.<br />
Ich liebe es, in die Türkei zu fahren. Ich besuche gern die Heimatdörfer meiner Eltern und halte den Kontakt zu meinen dortigen Verwandten aufrecht. Mit meinem gleichaltrigen Cousin und seinen Kumpels verbringe ich dann viel Zeit in allen möglichen Ecken Istanbuls. Es ist immer eine schöne Zeit, seine Kumpels sind inzwischen auch zu meinen geworden, ich mag sie. Sie haben mir aber den schmucklosen Beinamen &#8222;Deutscher&#8220; verpasst, &#8222;Almanci&#8220;, ein Begriff, der extra für die türkischen Landsleute in Deutschland geschaffen wurde. Sie meinen es nicht böse, sie mögen mich, sie sagen es einfach so, &#8222;Hey Deutscher, heute abend gehts ab!&#8220;, und lachen dabei. Ich lache auch, nehme es ihnen nicht übel, aber frage mich trotzdem, ob ich denn nun in meiner Heimat bin oder ob ich mich als Gast fühlen sollte, als Fremder.<br />
Und wenn ich hierzulande unter meinen türkischen Bekannten oder Freunden bin, sind Deutsche sehr oft Gesprächsthema, sehr selten nur kommen sie dabei aber gut weg. &#8222;Ach, typisch deutsch&#8220; heißt es dann oft, von &#8222;Kartoffeln&#8220; ist oft genug die Rede.</p>
<p>Machen wir uns nichts vor: zwischen Deutschen und Türken hapert es, noch immer. Das wird niemandem neu sein.<br />
Und das macht es Menschen wie mir, die zwischendrin und ein wenig verloren sind, nicht einfacher.</p>
<p>Als ob das alles nicht schon genug Gefühlschaos und Identitätskrise wäre, rollt nun eine Weltmeisterschaft an, bei der die eine Seite meiner geteilten Nationalität garnicht vertreten ist, die andere sehr wohl, und dabei auch noch zwei Spieler dabei hat, die genau wie ich Grenzgänger zwischen den Herkünften sind. Na toll. Was jetzt?<br />
Soll ich es wie viele meiner Artgenossen halten, Serdar Tasci und Mesut Özil verfluchen, sie als &#8222;Verrätertürken&#8220; beschimpfen, und der deutschen Mannschaft gleichgültig gegenüberstehen, meine Unterstützung verweigern?<br />
Soll ich das Land meiner Jugend und meines Heranwachsens als &#8222;mein&#8220; Land akzeptieren und Deutschland die Daumen drücken? Mit allem, was dazu gehört, Schwarz-Rot-Gold auf die Wangen und ab zum Public Viewing?</p>
<p>Eingangs hatte ich gesagt, dass für die Beantwortung dieser Fragen eine eindeutige Klärung meiner Nationalität nötig ist. Doch wie man sieht, ist diese nicht so einfach, fast nicht möglich. Ich versuche es schon seit längerem, doch ich kriege es nicht hin, ich finde nicht diese eine, klärende Antwort, die alles regelt.<br />
Was werde ich also machen, wenn Deutschland im WM-Finale steht und Mesut Özil das entscheidende Tor schießt, Deutschland zum Weltmeister macht?</p>
<p>Ganz einfach: Ich werde mich freuen.<br />
Und diese ganzen Fragen, die ganze Deutsch-Türkisch-Geschichte wird in dem Moment ganz, ganz weit weg sein.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/diehandgottes.wordpress.com/367/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/diehandgottes.wordpress.com/367/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/diehandgottes.wordpress.com/367/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/diehandgottes.wordpress.com/367/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/diehandgottes.wordpress.com/367/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/diehandgottes.wordpress.com/367/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/diehandgottes.wordpress.com/367/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/diehandgottes.wordpress.com/367/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/diehandgottes.wordpress.com/367/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/diehandgottes.wordpress.com/367/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/diehandgottes.wordpress.com/367/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/diehandgottes.wordpress.com/367/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/diehandgottes.wordpress.com/367/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/diehandgottes.wordpress.com/367/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=367&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Totti sieht Rot</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 09:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sidan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Francesco Totti ist beim AS Rom als gebürtiger Römer und langjähriger Kapitän eine Legende. Der geneigte Fussballbeobachter weiß aber auch schon seit Jahren: Der Francesco dreht ab und an mal ganz gerne durch. Spucken, Schlagen, Treten &#8211; alle Randaliermöglichkeiten, die &#8230; <a href="http://diehandgottes.wordpress.com/2010/05/06/totti-sieht-rot/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=354&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Francesco Totti ist beim AS Rom als gebürtiger Römer und langjähriger Kapitän eine Legende. Der geneigte Fussballbeobachter weiß aber auch schon seit Jahren: Der Francesco dreht ab und an mal ganz gerne durch. Spucken, Schlagen, Treten &#8211; alle Randaliermöglichkeiten, die es so auf dem Rasen gibt, packt Totti immer wieder in schöner Regelmäßigkeit aus. Trotzdem hatte ich nun schon eine ganze Weile von ihm nichts mehr gehört, gestern beim italienischen Pokalfinale saß er zunächst nur auf der Bank. In der zweiten Halbzeit kam er dann ins Spiel, und siehe da, Totti war wieder ganz der Alte und flog kurz vor Anpfiff gepflegt vom Platz. Aus aktuellem Anlass also, sind hier die Highlights aus Tottis Eskalationsgala: <span id="more-354"></span></p>
<p>Zunächst einmal der Klassiker, durch den Totti auch hierzulande als Rumpelstilzchen bekannt wurde: Carsten Ramelow, ganz der fleißige Arbeiter, grätscht Totti den Ball weg. Totti, ganz der divenhafte Francesco, muss ob der Grätsche durch einen Sprung ausweichen und lässt den Frust darüber am Oberkörper Ramelows aus:<br />
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/pgvmUbd568I?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
<p>Bleiben wir beim Sprichwort &#8222;Einen am Boden liegenden Gegner tritt man&#8220;: Was in der ersten Perspektive wie ein alltägliches Schubsen an der Grundlinie aussieht, wird bei der Wiederholung als körperliche Misshandlung entlarvt: Erst zu Boden stoßen, dann ein Tritt in die Weichteile, gefolgt von einem zweiten Tritt zwischen die Beine, abschließend ein versuchtes Auf-das-Bein-Treten. Schön aber auch, wie das Opfer erst schaut, wo der Schiedsrichter sich befindet, und dann zu einem Schmerzschauspiel erster Klasse ansetzt. Totti bekommt Gelb und kanns nicht glauben (Das Einbetten ist bei diesem Video deaktivert, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=n6iCEsbn-g8&amp;feature=related">hier</a> ist es zu sehen).</p>
<p>Wer Totti den Ellbogen verpasst, der braucht sich über die Gegenattacke nicht zu wundern. Selber schuld. In diesem Fall dauert es sogar einen Moment, da sich Totti für eine Sekunde überlegt, einen Kieferbruch zu simulieren und den Platzverweis zu erzwingen. Aber, das Temperament: Totti schlägt selber zu und fliegt vom Platz. Den Abflug macht dann auch ein Roma-Betreuer, der den Kapitän beruhigen will und stattdessen von diesem unsanft zu Boden gestoßen wird. Wer versucht aber auch, einen Totti zu beruhigen? Selber schuld!<br />
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/8HwX3POZWK8?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
<p>Kurze Zwischenepisode: Totti und die Dänen.<br />
Beim 0-0 im Gruppenspiel zwischen Italien und Dänemark scheinen die Dänen Totti schwer genervt zu haben. Christian Poulsen, selber immer für eine kleine Nickligkeit gut, bekam es daher mit Tottis Speichel zu tun: kurzer Rotzer beim Vorbeilaufen, mitten ins Gesicht. Kein Grund für Poulsen, irgendwelchen Aufstand zu machen, geschweige denn, die enge Manndeckung des Gegenspielers aufzugeben:<br />
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/2GsNyyMn8Tc?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
<p>Gleiches Spiel, anderes Opfer. Nachdem das Ausspucken ungestraft blieb, muss sich Totti gedacht haben: Hier geht heute was! Tob ich mich mal aus. Da er Gerüchten zufolge ein Bewunderer des <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CRF2Zjyl29g">Roy Keane</a> sein soll, stellte er einfach mal dessen berühmt-berüchtigtes Foul an Alf-Inge Haaland nach. Besonders schön, wie Totti nach jeder Aktion, die nichts anderes als eine Rote Karte verdient hätte, sich noch eifrig über die Gelbe echauffiert:<br />
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/DEpvjh-73cw?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
<p>Totti ist ein Künstler. Und ein Künstler macht die Dinge auf dem Platz eben schöner als der ganze Rest. Hacke statt Innenseite, Faust statt Handschlag, und beim Elfmeter: Lupfer statt irgendwas anderes. Und wenn das mal schiefgeht, dann hat ein Künstler auch das Recht, einen Torwart, der ihm das Kunstwerk versaut hat, zur Seite zu stoßen. Basta.<br />
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/J6LqnUlYgmw?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
<p>Totti braucht den Ball, Alex Manninger gibt den Ball nicht raus. Logische Folge: Faustschläge. Bam, Schlag 1: Ball steckt fest. Bam, Ball immernoch bei Manninger. Nochmal Bam, Ball endlich frei. Und weils so lange gedauert hat, braucht sich Manninger über ein weiteres Bam in die Bauchgegend auch nicht zu beschweren:<br />
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/vR75CCCtNsw?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
<p>Gestern war es also mal wieder so weit. Pokalfinale im Olympiastadion in Rom, Inter ist überlegen und führt wenige Minuten vor Ende mit 1-0. Totti hat eine kurze Diskussion mit Mario Balotelli von Inter, auch kein Kind von Traurigkeit, das oft und gerne provoziert. Einige Aktionen später ist dann wieder Psycho-Totti in Urform zu bewundern: er verfolgt den ballführenden Balotelli über mehrere Meter, bis er den perfekten Moment für seinen Anschlag gekommen sieht, und holzt ihm dann mit voller Wucht von hinten in die Wade. Hübsche Details: wie Totti schon vorher die Tätlichkeit versuchen will, aber nicht ganz hinterherkommt, wie De Rossi (in der Wiederholung zu sehen) sich voller Resignierung mit beiden Händen an den Kopf greift, und wie Totti sich nach der Attacke zu seinem Opfer runterbeugt und ihm ein paar Wörter herunterwirft. Ein &#8222;Gute Besserung, mein Lieber&#8220; wird es nicht gewesen sein:<br />
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/qkzwmpfLU0c?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/diehandgottes.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/diehandgottes.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/diehandgottes.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/diehandgottes.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/diehandgottes.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/diehandgottes.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/diehandgottes.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/diehandgottes.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/diehandgottes.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/diehandgottes.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/diehandgottes.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/diehandgottes.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/diehandgottes.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/diehandgottes.wordpress.com/354/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=354&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wundertor des Tages</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 10:25:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Arsenal London]]></category>
		<category><![CDATA[Dennis Bergkamp]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Newcastle United]]></category>
		<category><![CDATA[Tor]]></category>

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		<description><![CDATA[Fussball im Fernsehen täuscht ja ab und an ganz gerne. Fussball ist ein einfaches Spiel, also kommt einem oft das, was die Profikicker da im Fernsehkasten abliefern, garnicht so unmenschlich vor. Pass in den Lauf bekommen, Ball am Torwart vorbei, &#8230; <a href="http://diehandgottes.wordpress.com/2010/05/05/wundertor-des-tages/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=346&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fussball im Fernsehen täuscht ja ab und an ganz gerne. Fussball ist ein einfaches Spiel, also kommt einem oft das, was die Profikicker da im Fernsehkasten abliefern, garnicht so unmenschlich vor. Pass in den Lauf bekommen, Ball am Torwart vorbei, Tor! Stürmer lauert im Strafraum, Ball kommt von außen, rollt am Torwart vorbei, Stürmer hat nur noch leeres Tor vor sich, drin! Sieht ja garnicht so schwer aus.<br />
Und so kommt es dann auf der heimischen Couch oftmals zu Selbstüber- und Fremdunterschätzung: <span id="more-346"></span></p>
<p>Pah! Also den hätt ich aber auch noch gemacht! &#8211; Griff in die Chipstüte.<br />
Boahh, wie kann man denn einen Elfer verschießen? Einen Elfer! Hab am Sonntag aufm Bolzplatz gegen Manni sieben hintereinander verwandelt! &#8211; Kratzen an einer unappetitlichen Stelle.<br />
Wenn ich damals in der C-Jugend nicht das Saufen und die Weiber entdeckt hätte, könnte ich jetzt hinter den Spitzen spielen und nicht die Pfeife da&#8230; &#8211; Schluck aus der Bierpulle.</p>
<p>Ungemein hohes Tempo, um Welten bessere Gegenspieler, ganz andere Drucksituationen? Alles geschenkt. Sieht doch einfach aus.<br />
Deshalb aufgepasst, alle Couchkritiker: Legt die Chips hin, das Bier ebenso, hört auf euch zu kratzen, und zieht euch mit mir zusammen dieses fussballhistorische Schmuckstück rein.<br />
Denn das hier, das schafft nicht jeder:</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/IicmCu47pMo?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Man will es sich sofort nochmal anschauen, am liebsten hundertmal, man will das Gesehene in Einzelteile zerlegen und versuchen zu erklären: Wie hat er das gemacht? Doch es gelingt nicht. Der Bewegungsablauf bei der ersten Ballberührung, dem Fundament dieses Kunstwerks, sieht unnatürlich aus, man denkt er bewegt sich mit dem ganzen Körper nach rechts, und plötzlich dreht er sich in die andere Richtung, je öfter man sich das Tor anschaut, umso unbegreiflicher wird es.<br />
Dieses Tor bzw. die Entstehung ist, jedes andere Wort scheidet aus, perfekt. Mit einer einzigen Ballberührung symbolisiert Bergkamp alle Fähigkeiten, die ein Weltklassefussballer braucht: Instinkt und Antizipation, eine überragende Technik, Cleverness und Abgezocktheit. </p>
<p>Manchmal tut es eben doch ganz gut, sich daran zu erinnern, warum die Profis sich dort im Fernseher austoben dürfen und uns nur die Zuschauerrolle bzw. der Bolzplatz am Wochenende bleibt. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/diehandgottes.wordpress.com/346/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/diehandgottes.wordpress.com/346/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/diehandgottes.wordpress.com/346/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/diehandgottes.wordpress.com/346/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/diehandgottes.wordpress.com/346/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/diehandgottes.wordpress.com/346/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/diehandgottes.wordpress.com/346/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/diehandgottes.wordpress.com/346/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/diehandgottes.wordpress.com/346/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/diehandgottes.wordpress.com/346/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/diehandgottes.wordpress.com/346/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/diehandgottes.wordpress.com/346/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/diehandgottes.wordpress.com/346/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/diehandgottes.wordpress.com/346/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=346&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der getroffene Hund</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 06:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sidan</dc:creator>
				<category><![CDATA[National]]></category>
		<category><![CDATA[Bild-Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Heiko Herrlich]]></category>
		<category><![CDATA[VfL Bochum]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Heiko Herrlich habe ich nicht viel am Hut. Dass Herrlich vor ein paar Tagen beim VFL Bochum entlassen wurde, ließ mich also ziemlich kalt, weil ich mit dem VFL Bochum ebenso wenig am Hut habe. Aber seit ich das &#8230; <a href="http://diehandgottes.wordpress.com/2010/05/04/der-getroffene-hund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=310&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Heiko Herrlich habe ich nicht viel am Hut. Dass Herrlich vor ein paar Tagen beim VFL Bochum entlassen wurde, ließ mich also ziemlich kalt, weil ich mit dem VFL Bochum ebenso wenig am Hut habe. Aber seit ich <a href="http://www.eyep.tv/beitrag/1-bundesliga/video/herrlich-werde-meinen-weg-weiter-gehen-und-aufrichtig-bleiben-22.html">das hier</a> (ca. ab 7:30) gesehen habe, respektiere ich den Mann. <span id="more-310"></span></p>
<p>Wer keine Lust auf das Video hat, hier der Kurzinhalt des angesprochenen Abschnitts: Herrlich gibt der BILD Saures.<br />
&#8222;Ihr schreibt eh was ihr wollt&#8220;, Wallraff-Anspielung, &#8222;Nee, ich möcht nicht bei euch in der Zeitung stehen&#8220;, und, mein Favorit: &#8222;Drücken Sie auf Aufnahme, dass ichs meinen Kindern irgendwann zeigen kann.&#8220; Wer statt des Videos eher auf das geschriebene Wort steht, <a href="http://www.bildblog.de/18205/heiko-herrlichs-stolze-kinder/">hier</a> gibt es eine komplette Zusammenfassung seines Monologs. </p>
<p>Nach seiner Entlassung bzw. nachdem ich das Video gestern erst gesehen habe, habe ich mir mal alle Gehässigkeiten zusammengesucht, die nach der Aktion (bzw. auch schon davor) von der BILD in Herrlichs Richtung abgeschickt wurden. Danach hatte ich ursprünglich hier eine schöne Hate-Zitatliste zusammengestellt, doch da ich im Moment zu faul bin nachzusehen, ob mir ein solches wörtliches Zitieren hier erlaubt ist oder nicht, ist stattdessen hier ein kleines Stichwortverzeichnis: verpuffende Zaubersprüche, Herrlich ratlos, Herrlich ohnmächtig und hilflos, Herrlich nicht schuldlos, bei Herrlich alles nur noch schrecklich, Spieler murren über Herrlichs Führungsstil.</p>
<p>Alles Schlagwörter aus BILD.de-Artikeln, die der Redakteur schrieb, der auf der Pressekonferenz von Herrlich Saures bekommen hatte. Hier noch ein Musterartikel, in dem der Redakteur namens Joachim Droll nichts macht, als Herrlich komplett ans Bein zu pissen, <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/bochum/2010/04/10/heiko-herrlich/redet-nicht-vom-gewinnen.html">Satz für Satz</a>.</p>
<p>Ich meine, die BILD&#8230;Wir wissen alle Bescheid. Trotzdem ist es immer wieder unglaublich.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/diehandgottes.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/diehandgottes.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/diehandgottes.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/diehandgottes.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/diehandgottes.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/diehandgottes.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/diehandgottes.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/diehandgottes.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/diehandgottes.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/diehandgottes.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/diehandgottes.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/diehandgottes.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/diehandgottes.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/diehandgottes.wordpress.com/310/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=310&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Kunst des Abgangs</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 10:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sidan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freistil]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Auswechslung ist an sich ein unspektakulärer Prozess: Spieler A geht, Spieler B kommt. Doch nicht jeder Abgang ist gleich, und die Art des Spielfeld-Verlassens sagt oft einiges über den ausgewechselten Spieler und das laufende Spiel aus. Der stumme Rollenspieler &#8230; <a href="http://diehandgottes.wordpress.com/2010/05/03/die-kunst-des-abgangs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=283&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Auswechslung ist an sich ein unspektakulärer Prozess: Spieler A geht, Spieler B kommt. Doch nicht jeder Abgang ist gleich, und die Art des Spielfeld-Verlassens sagt oft einiges über den ausgewechselten Spieler und das laufende Spiel aus. <span id="more-283"></span></p>
<p><em>Der stumme Rollenspieler</em><br />
An dieser Auswechslung ist aber tatsächlich alles unspektakulär: der Ausgewechselte (Rollenspieler, der zur Abwechslung einen Platz in der Startaufstellung bekam), der Vorgang (Rollenspieler sieht seine Nummer, sprintet schnell zur Seitenlinie, klatscht ab und setzt sich artig auf die Bank), die Reaktionen (bei Heimspiel vielleicht gerade noch ein warmer Applaus). </p>
<p><em>Der Gefeierte</em><br />
Hier wirds schon ein wenig bunter. Kurz vor Schluss bekommt ein Spieler, der eine überragende Leistung geliefert hat, von seinem Trainer die Belohnung für seine Gala-Vorstellung, nämlich: einen tosenden Applaus der Anhänger. Der Gefeierte wird gefeiert und nimmt die Jubelarien gerne an, klatscht der Tribüne über seinem Kopf ebenfalls Beifall zurück, klatscht den Trainer ab, klatscht die ganze Bank ab, setzt sich hin, versucht, nicht gerade auf die ihn gerichteten Kameras zu schauen. Prototyp: die Auswechslung Ronaldos im Champions-League Viertelfinal-Rückspiel bei (!) Manchester United nach drei erzielten Toren im Jahre 2003:</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/y9zn1GzQEIk?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p><em>Der Gediegene</em><br />
Es gehört zum Fussball heutzutage dazu wie Schuhe aus Carbon: das Zeitschinden. Liegt man kurz vor Ende des Spiels knapp in Führung, werden die allgemein geltenden Tricks ausgepackt: mit dem Ball zur Eckfahne, dort zwei Gegenspieler so lange mit der Rückansicht frustrieren, bis einer von ihnen zum Frustfoul greift; sich bei der kleinsten Berührung hinschmeißen und minutenlang vor Schmerzen krümmen, beim Einwurf erst einmal schön den Ball mit der Trikotvorderseite durchputzen. Und auch der Trainer macht da schön mit: er nimmt in den Schlussminuten einen Offensivspieler runter und stellt einen Abwehrspieler an die Seitenlinie. Für den Auszuwechselnden das Zeichen: schön ruhig machen. Den eigenen Fans Beifall klatschen, dem Schiri vielleicht noch kurz die Hand schütteln (Was soll das eigentlich?), dem Hereinkommenden noch gute Tipps mit auf den Weg gegen. Der Gefeierte und der Gediegene treten naturgemäß oft in Kombination auf. </p>
<p><em>Der Randalierer</em><br />
Hier gehts rund. Der Randalierer ist nicht so leicht zu definieren und tritt in den verschiedensten Erscheinungsformen auf: mal ist der Randalierfaktior schwächer ausgeprägt (Spieler sieht seine Nummer auf der Anzeige des vierten Schiedsrichters, schüttelt den Kopf, verweigert seinem Coach den obligatorischen Handschlag und läuft direkt in die Kabine), mal gehts komplett drunter und drüber: Trikot ausziehen und auf den Boden schmeißen, vor der Ersatzbank herumliegende Gegenstände durch die Gegend treten, die Wut des zumeist exzentrisch veranlagten, auswechselten Spielers kann auf mehrere Arten ausgedrückt werden. Zu Mainstream wurde der Randalierer dank Giovanni Trapattoni und Jürgen Klinsmann: Trap holte Klinsmann runter, der gestikulierte ein &#8222;Mir reichts aber sowas von!&#8220; mit seinen Händen, schimpfte Trap beim Vorbeilaufen noch hinterher, den kümmerte das wenig, der gab lieber seiner Elf taktische Anweisungen. Das brachte Klinsi dann wohl mehr auf die Palme und so kam es zum allseits bekannten Tritt in die Werbetonne eines japanischen Batterieherstellers. Hier der Prototyp der Randalierer-Auswechslung in bewegten Bildern:</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/w4lfra-T31w?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/diehandgottes.wordpress.com/283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/diehandgottes.wordpress.com/283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/diehandgottes.wordpress.com/283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/diehandgottes.wordpress.com/283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/diehandgottes.wordpress.com/283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/diehandgottes.wordpress.com/283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/diehandgottes.wordpress.com/283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/diehandgottes.wordpress.com/283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/diehandgottes.wordpress.com/283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/diehandgottes.wordpress.com/283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/diehandgottes.wordpress.com/283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/diehandgottes.wordpress.com/283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/diehandgottes.wordpress.com/283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/diehandgottes.wordpress.com/283/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=283&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>2 Feinde</title>
		<link>http://diehandgottes.wordpress.com/2010/05/02/2-feinde/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 21:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sidan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spielergedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war 18, er war schon Mitte 30. Wir spielten im selben Team. Sein Name war Rolf. Wir waren zwei Gegensätze in Kickschuhen: er der Familienvater, der jeden Tag Nachtschicht schafft und für den Fussball noch der traditionelle Fussball ist: &#8230; <a href="http://diehandgottes.wordpress.com/2010/05/02/2-feinde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=292&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war 18, er war schon Mitte 30. Wir spielten im selben Team. Sein Name war Rolf.<br />
Wir waren zwei Gegensätze in Kickschuhen: er der Familienvater, der jeden Tag Nachtschicht schafft und für den Fussball noch der traditionelle Fussball ist: harte Arbeit, immer auf die Knochen, die eigenen seit Jahrzehnten auf Dorfsportplätzen hingehalten, dem Gegner immer schön eine mitgeben, egal ob Spiel oder Abschlusstraining. Ich dagegen der junge Frischling, für den Fussball immer noch das Spiel von der Straße ist, das mit den Kumpels zusammen gelernt wurde, für den die damals geltenden Regeln immer noch von Bedeutung sind: Fussball ist ein schönes Spiel, also soll mein Spiel auch schön sein. Dribbeln, gerne und oft ins 1-gegen-1, Spielertyp Mimose, die es nicht gern hat, wenn ihm jemand auf die Socken steigt. Wir gerieten im Training oft aneinander, er, der Klopper und ich, der Feingeist, wen wunderts. Ich hatte nichts gegen ihn, doch ich konnte auch nicht viel mit ihm anfangen. Er redete ständig über seine nächtliche Bandarbeit, er erzählte dumme unlustige Witze, er lachte über sie. <span id="more-292"></span></p>
<p>Weiterer Unterschied zwischen uns, damals: Er spielte, ich saß auf der Bank. Regelmäßig. Bei ihm wusste der Trainer, was er in den 90 Minuten bekam. Er gab ihm einen festen Gegenspieler und wies ihn an, diesen zu zermürben. Er konnte zwar nicht wirklich Fussball spielen, der Rolf, doch das Zermürben, ja, das muss man ihm lassen, das konnte er. Ich dagegen war aus Trainersicht eine Wundertüte: mal Gold, mal Holz. Ich konnte meine Fähigkeiten nicht in die Situation eines Fussballspiels übertragen, wurde im Spiel nervös, konnte plötzlich vor lauter Aufregung einfachste Bälle nicht mehr stoppen. </p>
<p>So kam es vor einem Spiel zu einem kurzen, an sich überaus unwichtigem Gespräch zwischen ihm und mir, das für mich persönlich aber stark an Bedeutung gewinnen sollte. Wir schlenderten vor einem Spiel über den Rasen und begutachteten diesen. Wir taten zumindest so, eigentlich taten wir nur das was man von den Profis kennt und inzwischen von jeder Amateurmannschaft nachgemacht wird. Dabei redeten wir kurz. Es war nicht einmal ein richtiges Gespräch, es war eher ein kurzes Hin-und-Werfen von Belanglosigkeiten, Smalltalk, sonst nichts.</p>
<p>Ich: Heute muss was gehen.<br />
Er: Ja, die hauen wir weg.<br />
Ich: Aber echt schönen Rasen ham die hier.<br />
Er: Ja&#8230;Schade, dass du nie spielst!</p>
<p>Und er lachte dabei. Ich denke nicht, dass er es böse meinte, doch ich war böse getroffen. Das Spiel fing an, ich saß mal wieder, Rolf holzte wieder vor mir durch die Gegend. Ich schaute dem Treiben auf dem Rasen und seinem Grätschkonzert zwar zu, innerlich aber führte ich wilde Selbstgespräche:</p>
<p>Was zur Hölle ist eigentlich los mit dir? Du spielst im Training Ex-Profis an die Wand und sitzt Woche für Woche auf der Bank und schaust diesem Antikicker zu? Ein Zidane lupft die Kugel in einem WM-Finale unter die Latte und du zappelst beim Versuch, vor 500 Zuschauern einen stinknormalen Pass anzunehmen?  </p>
<p>Und wie ich so dasaß, im Provinzregen auf einer alten Holzbank schwer mit mir selber zaudernd, wurde mir eins plötzlich klar.<br />
Es war nicht richtig. Rolf spielte immer, ich spielte nie. Und jetzt machte er sich auch noch darüber lustig? Ein Spieler, der in seiner Karriere mehr Notwageneinsätze als Tore produziert hatte? Nein. Ich sollte mich von Rolf nicht belächeln lassen. Ich sollte nicht Woche für Woche peinlich berührt sein, wenn mein jedes Spiel sich anschauende Vater am Seitenrand ankam, mir zuwinkte und mir einen Mach-dir-nichts-draus Gesichtsausdruck rüberschickte. Kleiner Spaß hin oder her, die Kernaussage des Satzes war klar: Jungchen, du musst noch viel lernen. Hast es noch nicht drauf. Setz dich lieber mal auf die Bank und schau zu, wie ich den gegnerischen Spielmacher misshandele. So gings nicht weiter. Ich musste was ändern.</p>
<p>Kurz darauf wechselte Rolf in eine Mannschaft aus der Spielklasse darunter. Zwei Jahre nach dem Gespräch kreuzten sich hier unsere Wege. Er war gewechselt, weil er in der Ortschaft des neuen Vereins wohnte, mich hatte der Verein mit der Hilfe bei der Suche nach einem Studienplatz gebunden. </p>
<p>Und hier kommt die Geschichte von Rolf und mir in der Gegenwart an: Ich bin nun Anfang 20, er geht auf die 40 zu. Wir sind wieder in einem Team. Wir sind immernoch nicht die besten Freunde. Er haut mich immernoch in jedem Trainingsspiel um.<br />
Fast alles gleich, außer: Ich spiele, er sitzt. Ich: habe das Problem mit dem Zitterfuß in den Griff bekommen, bin gesetzt, bringe meine Leistung. Mein Vater kann inzwischen ein wenig stolzer schauen, wenn er mir beim Ankommen am Platz zuwinkt. Er: sitzt Woche für Woche auf der Bank, er stänkert immer wieder dagegen an, in der Kabine, bei Sitzungen, doch er kommt nicht mehr in die Mannschaft. </p>
<p>Ob ich Genugtuung verspüre? Auf jeden Fall. Ob das unangebracht ist? Keine Ahnung.<br />
Doch ja, es gefällt mir, so wie es jetzt ist. Ich mag es, Rolf auf der Bank zu sehen. Rolf ist für mich das Zeichen dafür, dass ich seit unserem Gespräch damals auf dem Rasen als Fussballer einen Schritt nach vorne gemacht habe. Ich habe ihn in meiner Gedankenwelt als Hindernis aufgebaut, als Gegner, den es zu besiegen gilt. Wir spielten in einer Mannschaft, doch wir waren Feinde.<br />
Vielleicht steigere ich mich zu sehr in die Sache mit Rolf hinein. Vielleicht war es wirklich überhaupt nicht böse gemeint von ihm damals. Vielleicht sollte ich Mitleid mit ihm verspüren, mit dem Fast-40er, der nicht mehr durch die Fussballplätze der Nachbarorte pflügen darf. Doch ich habe kein Mitleid. </p>
<p>Ich spiele, er sitzt.</p>
<p>11 Freunde müsst ihr sein? Da lach ich drüber.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/diehandgottes.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/diehandgottes.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/diehandgottes.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/diehandgottes.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/diehandgottes.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/diehandgottes.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/diehandgottes.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/diehandgottes.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/diehandgottes.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/diehandgottes.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/diehandgottes.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/diehandgottes.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/diehandgottes.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/diehandgottes.wordpress.com/292/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=292&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Swoosh vs. Streifen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sidan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Adidas]]></category>
		<category><![CDATA[Adidas Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Adidas vs. Nike]]></category>
		<category><![CDATA[Nike]]></category>
		<category><![CDATA[Nike Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Nike gegen Adidas]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines der härtesten Duelle des Fussballs wird abseits des Rasens geführt: seit über einem Jahrzehnt liefern sich Adidas und Nike, die zwei größten Sportartikelhersteller der Welt, ein verbissenes Duell um die Herrschaft auf dem Fussballmarkt. Wer ist die wahre Nummer &#8230; <a href="http://diehandgottes.wordpress.com/2010/04/29/swoosh-vs-streifen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=284&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eines der härtesten Duelle des Fussballs wird abseits des Rasens geführt: seit über einem Jahrzehnt liefern sich Adidas und Nike, die zwei größten Sportartikelhersteller der Welt, ein verbissenes Duell um die Herrschaft auf dem Fussballmarkt. Wer ist die wahre Nummer Eins?</em></p>
<p>Nike gegen Adidas.</p>
<p>Dass diese zwei Firmen sich um den Fussball bekriegen werden, war aufgrund ihrer Entstehung, Geschichte und Ziele unumgänglich. <span id="more-284"></span></p>
<p>Im Jahre 1964 verfasste ein US-Student namens Phil Knight seine Abschlussarbeit über das Thema, wie denn die Dominanz der zwei führenden Sportartikelhersteller Adidas und Puma zu brechen sein könnte. Darin plädierte er für qualitativ hochwertige, aber kostengünstige Produkte und vor allem für eine spezielle Marketingstrategie, nämlich: Sportstars unter Vertrag nehmen, sie als Idole für die Jugend aufbauen und damit den Verkauf ankurbeln. Knight war von seiner These derart überzeugt, dass er darauf basierend später seine eigene Firma Nike ins Leben rief. Seine Strategie ging auf, und das im Höchsttempo: 1972 gegründet, ging Nike 1980 an die Börse, nahm 1984 Basketballheld Michael Jordan noch als Rookie unter Vertrag und legte dank dessen Popularität (die der Firma bis heute 2,3 Milliarden Dollar eingebracht haben soll) einen rasanten Aufstieg hin. Mit Fussball hatte man dabei aber nicht viel am Hut. Die amerikanische Firma hielt es mit ihren Landsleuten und ignorierte den aus US-Sicht unattraktiven Soccer, so lange es ging. Doch auch ohne Fussballaffinität schaffte es Nike 1989 an die Spitze und ist seitdem der größte Sportartikelhersteller der Welt.</p>
<p>Leidtragender dieses Aufstiegs: Adidas.<br />
Vor der Ablösung durch den US-Konkurrent war die Firma aus Herzogenaurach jahrzehntelang der Platzhirsch unter den Sportmarken, und Hauptgrund dafür war der Fussball. Firmengründer Adi Dassler war 1954 Zeugwart der Helden von Bern und stattete diese in der Halbzeit des Finales mit von ihm entwickelten Schraubstollen aus. Der Regen wurde während des Spiels immer heftiger, der Boden rutschiger, doch die deutsche Standfestigkeit dank Dassler größer. Die Schuhe wurden zu einem Bestandteil des ersten deutschen Weltmeistertitels und machten die drei Streifen darauf weltberühmt. Seitdem sind Adidas und Fussball unzertrennlich: der DFB ist seit der Bern-Geschichte enger Partner, seit 1970 wird jedes Tor bei großen Fussballereignissen mit Adidas-Bällen geschossen und Adidas konnte seine führende Position auf dem Fussballmarkt bis heute halten.</p>
<p>Auf der einen Seite die Nummer Eins des Sports, auf der anderen die Nummer Eins der beliebtesten Sportart; hier der forsche Emporkömmling, der in seiner DNA das Bessersein als Adidas trägt, dort die souveräne Traditionsfirma, die in ihrer DNA das am Besten-Sein im Fussball trägt. Die Attacke von Nike war nur eine Frage der Zeit.</p>
<p>1994 war es soweit. <!--more--><br />
Die Fussballweltmeisterschaft fand in den USA und damit für Nike vor der Haustüre statt. Die Größe und Popularität führte zu einem radikalen Umdenken bei der Firma aus Oregon. Nike musste anerkennen, dass Fussball nun mal der beliebteste Sport auf der Welt ist und wollte sich von nun an verstärkt der Sportart widmen. Der Grund dafür lag auf der Hand: &#8222;Wenn wir wirklich die größte und beste Sportmarke sein wollen, müssen wir die Nummer Eins im Fussball werden&#8220;, so Nike-Präsident Charles Denson. Also machte man sich an die Arbeit und sorgte 1996 für einen ersten Paukenschlag: mit Weltmeister Brasilien wurde ein 10-Jahres-Vertrag verkündet.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/sbFmK4zZ9Ys?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span><br />
<em>Alle Weltmeisterschaften wieder…Kommt der Brasilien-Spot. Dieser hier wurde schnell Kult</em></p>
<p>Die Firma, die bis vor 2 Jahren mit Fussball nichts am Hut hatte, rüstete von nun an die beste Nationalmannschaft aus. Kurz darauf wurde auch noch Ronaldo für ebenfalls 10 Jahre unter Vertrag genommen. Was Michael Jordan im Basketball war, sollten die Samba-Kicker um Ronaldo nun im Fussball sein. Die Partnerschaft mit der damals besten Nationalmannschaft und dem besten Spieler der Welt war der erste Angriff auf Adidas und der Auftakt im Krieg der zwei Sportgiganten.</p>
<p>Seitdem tobt der Kampf auf allen Ebenen: es wird geboten, gefeilscht und geworben, immer mit dem Ziel, dem Gegner eins auszuwischen und ihn abzuhängen. Nike attackiert und will den Spitzenplatz im Fussball, Adidas attackiert zurück und will wieder der größte Sporartikelhersteller der Welt werden.<br />
Um die dem Erzfeind gegenüber verspürten Abneigung machen beide Parteien kein großes Geheimnis: Nike-Gründer Knight gab seinen ersten Mitarbeitern bei der Firmengründung als erstes und oberstes Ziel an, Adidas zu überholen, Adidas-Chef Herbert Hainer verglich Nike in einem Motivationsschreiben an seine Mitarbeiter mit dem Hasen, der in der Fabel immer das Nachsehen gegen den schlauen Igel hat. Für Hainer steht fest: &#8222;Nike hat im Fussball gegen uns keine Chance.&#8220;</p>
<p>Kein Wunder also, dass es zwischen den verfeindeten und konkurrierenden Firmen immer wieder zu verschiedenen Showdowns kam. Hier ist eine Zusammenfassung der zahlreichen Konflikte und Auseinandersetzungen der letzten Jahre:</p>
<p><em>Angriff der Parasiten</em><br />
Die Euro 96 war das erste große Fussballevent, seit Nike sich im Fussball engagierte. Damit das auch jeder mitbekam, mussten sich Knight und Co. etwas einfallen lassen, denn innerhalb der Stadien durfte wie gewohnt als Partner der FIFA nur Adidas werben. Darum kaufte man kurzerhand alle Plakatplätze rund um die Stadien auf und bestückte diese mit Nike-Anzeigen. Clevere Aktion: eine Umfrage ergab, dass ein Viertel der Fans glaubten, dass Nike der offizielle Sponsor des Turniers war. Die FIFA war von dieser Art des Guerilla-Marketings weniger begeistert, stand ihrem Partner bei und bezeichnete die US-Firma als &#8222;Parasiten&#8220;. Bei den nächsten Turnieren stellte der Verband Schutzmannschaften auf, die ein solches Vorgehen verhindern sollten. </p>
<p><em> &#8222;Der Krieg der Schuhe&#8220;</em><br />
1998 fand die Weltmeisterschaft in Frankreich statt. Neben den Duellen der Mannschaften auf dem Rasen rückte während des Turniers mehr und mehr der Kampf der Ausrüster in den Mittelpunkt, vom &#8222;Krieg der Schuhe&#8220; war die Rede. Beide Marken waren massiv in den Medien vertreten und ganz Paris war mit Nike- und Adidas-Plakaten und Anzeigen übersät, und das Finale zwischen Brasilien und Frankreich wurde folgerecht zu einem Nike-Adidas-Duell hochstilisiert. Und tatsächlich ist das Finalspiel rückblickend ein Paradebeispiel für den Einfluss der Ausrüster auf das fussballerische Geschehen und umgekehrt:</p>
<p>Frankreich gewann 3-0 und Adidas wurde kurz nach dem Sieg der Franzosen Marktführer in Frankreich. Bis heute halten sich Gerüchte und wildeste Verschwörungstheorien, wonach der vor dem Finale erkrankte und körperlich geschwächte Ronaldo nur auf Druck von Nike aufgelaufen sei. Emmanuel Petit hat bzw. hatte ganz andere Sorgen. Der Torschütze des dritten Finaltreffers meint rückblickend, dass er im Moment des Triumphes aufgrund seiner Partnerschaft mit Nike benachteiligt wurde: &#8222;Als nach dem Finale bei den Feierlichkeiten Spielernamen auf dem Arc de Triomphe eingeblendet wurden, handelte es sich nur um Spieler, die bei Adidas unter Vertrag standen. Es war so offensichtlich, das war Diskriminierung. Sie wollten nur Adidas-Spieler im Scheinwerferlicht haben. Wenn Nike das Turnier gesponsert hätte, wäre ich zum Spieler des Turniers gewählt worden.&#8220;</p>
<p><em> Feilschen, Bieten, Ausstechen</em><br />
Wer Fussballartikel verkaufen möchte, der muss dafür sorgen, dass das eigene Emblem von den besten Fussballern getragen und vertreten wird. Einfache Regel, einfache Folge: Feilschen, was das Zeug hält. Immer wieder gab und gibt es Gerüchte, dass Nike den Spieler A oder die Mannschaft B, die bei Adidas unter Vertrag steht, mit Hilfe eines um einige Millionen höheren Angebots an sich reißen will &#8211; und umgekehrt.<br />
Die französische Nationalmannschaft, seit 1972 Adidas-Partner, wird von 2011 bis 2018 in Nike-Trikots spielen. Verbandschef Jean-Pierre Escalattes machte da gar nicht lange herum und nannte den Grund für den Wechsel: &#8222;Das Geld gab den Ausschlag&#8220;. Nike zahlt insgesamt 320 Millionen, entreißt dem Kontrahenten ein jahrzehntelanges Zugpferd und verpasst ihm damit eine heftige Ohrfeige.<br />
Sehr beliebt ist auch das Abwerben von Spielern, die bei Mannschaften spielen, die bei der Konkurrenz unter Vertrag sind. Lukas Podolski beispielsweise spielt in Köln in Reebok Trikots (gehört zur Adidas-Gruppe) und in der von Adidas gesponserten Nationalmannschaft, und ist darüber hinaus als Werbefigur attraktiv. Also folgte die nächste Attacke: Nike bot Podolski im vergangenen Jahr Podolski eine Million Euro jährlich für den Wechsel. Adidas konnte sich in diesem Fall jedoch behaupten, hob Poldis Gage an und konnte den Vertrag mit ihm verlängern.<br />
Und auch Adidas selbst hat dem Erzfeind schon ein bedeutendes Juwel entrissen. Lionel Messi stand seit seinem 14. Lebensjahr bei Nike unter Vertrag, unterschrieb aber trotzdem mit 18 mal eben bei Adidas. Nike ließ sich das nicht gefallen und zog vor Gericht. Zunächst bekam Nike Recht, dann Adidas, Nike protestierte dagegen, aber erfolglos: Messi ist auch heute noch bei Adidas unter Vertrag und einer ihrer wichtigsten Werbeträger.</p>
<p><em>Ausrüsterchaos in Madrid</em><br />
Cristiano Ronaldo wiederum ist bekanntermaßen seit einigen Jahren das Werbe-Zugpferd von Nike, ebenso wird den wenigsten neu sein, dass dessen Verein Real Madrid in Adidas-Kleidung aufläuft.<br />
Schon der erste Auftritt Ronaldos in Madrid sorgte bei Reals Ausrüster Adidas für Kopfschütteln: Ronaldo, seit Jahren das Werbe-Zugpferd von Nike, erschien zum medienträchtigen Medizincheck wohl nicht ganz zufällig in einem T-Shirt mit großem Nike-Swoosh. Adidas soll angesichts der Nike-Werbung des Real-Superstars damit gedroht haben, das Werbebudget erheblich zu reduzieren. Andere Gerüchte besagen, dass Adidas den Superstar für sich gewinnen und zusammen mit Kaka und Benzema eine Art Drei-Streifen-Front bilden will.<br />
Real-Boss Perez wiederum soll Adidas einen Wechsel zu Nike angedroht haben, falls Adidas die Werbegage nicht erhöht&#8230;</p>
<p><em> Kampf um den DFB</em><br />
2007 war die deutsche Sportpresse monatelang in Aufruhr. Der Grund: nachdem Adidas den Widersacher mit der Übernahme des US-Riesen Reebok und einem Einstieg in der Basketballliga NBA auf eigenem Boden angriff, machte Nike auf &#8222;Wie du mir, so ich dir&#8220; und bot dem DFB ein unmoralisches Angebot: ab 2011 satte 600 Millionen für acht Jahre. Gegenüber den bis dahin von Adidas jährlich bezahlten 11 Millionen ein astronomisches Angebot. Nike war entschlossen, Adidas war geschockt, der DFB war nicht abgeneigt. Kein Wunder also, dass Theo Zwanziger von seiner &#8222;schwersten Entscheidung als DFB-Präsident&#8220; sprach. Nach langen Querelen und Diskussionen blieb der DFB seinem 50-jährigen Partner treu. Adidas erhöhte zwar die Jahresgage auf 25 Millionen Euro, der DFB macht gegenüber dem Nike-Angebot trotzdem einen Verlust von 250 Millionen Euro. Die Entscheidung war daher sehr umstritten. Bei der Abstimmung im DFB-Präsidium hatten die Bundesliga-Vertreter gegen einen neuen Vertrag mit Adidas gestimmt und Nikes Deutschland-Chef sprach vom &#8222;größten Verlust in der Geschichte des deutschen Fussballs&#8220;.</p>
<p>Parasiten, Klagen, Schuh-Kriege: es geht also hoch her.<br />
Bei soviel Zickenkrieg stellt sich die Frage: Wer ist denn nun die wahre Nummer Eins?</p>
<p>Rein umsatztechnisch liegt Adidas zwar noch vorne, doch der Herausforderer holt immer mehr auf. 1994 setzte Nike noch 32 Millionen Euro mit Fussballartikeln um, heute sind es 820 Millionen. Damit hat man sich an den Marktführer (900 Millionen Euro) herangekämpft.</p>
<p>In zwei Monaten findet mit der Weltmeisterschaft in Südafrika das nächste Großereignis statt. Adidas stellt 12 Mannschaften, Nike rüstet mit 9 Nationen mehr als je zuvor aus. Beide Firmen sehen das Event als Möglichkeit, sich endgültig im ewigen Duell durchzusetzen und den Gegner abzuschütteln, und seit Monaten laufen die Marketingkampagnen beider Seiten auf Hochtouren. Die nächste Schlacht hat also schon begonnen.</p>
<p>Egal, wer wen am Ende überholt oder abhängt, friedlicher wird der Umgang der zwei Rivalen wohl nicht mehr werden. Das macht eine Aussage von Adidas-Chef Hainer ziemlich deutlich:</p>
<p>&#8222;Wir werden unsere Position bis aufs Messer verteidigen.&#8220; </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/diehandgottes.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/diehandgottes.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/diehandgottes.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/diehandgottes.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/diehandgottes.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/diehandgottes.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/diehandgottes.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/diehandgottes.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/diehandgottes.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/diehandgottes.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/diehandgottes.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/diehandgottes.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/diehandgottes.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/diehandgottes.wordpress.com/284/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=284&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Tod des Justin F.</title>
		<link>http://diehandgottes.wordpress.com/2010/04/23/der-tod-des-justin-f/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 10:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sidan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Justin Fashanu]]></category>

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		<description><![CDATA[(Für alle, die diesen Blog hier nicht schon gelesen haben&#8230;) Hat Homosexualität einen Platz im Fussball? Diese Frage wird seit langem in unzähligen Interviews, Reportagen und Diskussionen behandelt. Dieser Blog wird auch gar nicht versuchen, dieses komplexe Thema in all &#8230; <a href="http://diehandgottes.wordpress.com/2010/04/23/der-tod-des-justin-f/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=276&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Für alle, die diesen Blog <a href="http://www.spox.com/myspox/blogdetail/Der-Tod-des-Justin-F-,78651.html">hier</a> nicht schon gelesen haben&#8230;)</p>
<p><em>Hat Homosexualität einen Platz im Fussball?<br />
Diese Frage wird seit langem in unzähligen Interviews, Reportagen und Diskussionen behandelt. Dieser Blog wird auch gar nicht versuchen, dieses komplexe Thema in all seine Einzelteile zu zerlegen, denn die Geschichte eines Mannes namens Justin Fashanu sagt darüber genug und viel mehr aus als jede Expertenmeinung.</em> <span id="more-276"></span></p>
<p>Die fussballerische Laufbahn des Justin Fashanu ist auf den ersten Blick nicht besonders dramatisch.</p>
<p>Der Engländer wird 1979 mit jungen 17 Jahren bei Norwich City zum Fussballprofi und gilt schnell als Riesentalent. In seiner dritten Saison erzielt der großgewachsene, athletische Stürmer 22 Treffer, eines davon macht ihn landesweit berühmt: Fashanu erzielt mit einem spektakulären Drehschuss gegen Liverpool das &#8222;BBC Goal of the Season&#8220;.</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/owCt1dGrK2E?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Das Tor läuft wochenlang auf jedem Sender, ein kommender Star ist geboren. Nottingham Forrest, damals als frischgebackener Titelverteidiger des Europapokals der Landesmeister noch eine große Nummer im europäischen Fussball, greift sich das Juwel im Sommer 1981. Fashanu wird mit 20 Jahren zum ersten schwarzen Fussballer, für den in England eine Millionensumme gezahlt wird und steht kurz vor dem Schritt zum Superstar.<!--more--></p>
<p>Doch aus dem erhofften Durchbruch wird ein Desaster:<br />
In Nottingham bringt er es nur auf 3 Treffer in 31 Einsätzen und wird nach nur einer Saison abgeschoben. Im weiteren Verlauf seiner Karriere wird aus dem Talent ein Wandervogel: in den folgenden 15 Jahren spielt er für 19 Vereine auf der ganzen Welt, hat mit permanenten Knieproblemen zu kämpfen und beendet seine Karriere schließlich wenig glamourös mit 37 Jahren im amerikanischen Atlanta.</p>
<p>Ein hoffnungsvolles Talent, das hoffnungslos unterging. Als schnell verglühten Stern am Fussballhimmel unterscheidet Fashanu oberflächlich betrachtet nicht viel von ewigen Talenten wie einem Ricardo Quaresma, einem Alvaro Recoba oder Lars Ricken.</p>
<p>Doch Justin Fashanu ist schwul.</p>
<p>Und sobald die ersten Menschen das mitbekommen, bekommt der Fussballer Fashanu Probleme.<br />
Zu seinen Zeiten in Nottingham kommen immer wieder Gerüchte auf, dass der Fussballstar häufig in Schwulen-Nachtclubs unterwegs ist. Brian Clough, nicht gerade ein Vertreter der sanften Trainersorte, ist der vorlaute, charismatische und schlagfertige Fashanu von Anfang an ein Dorn im Auge. Als er die Gerüchte mitbekommt, will er ihn loswerden.<br />
Clough nennt Fashanu vor versammelter Mannschaft &#8222;eine verdammte Schwuchtel&#8220; und suspendiert ihn vom Trainingsbetrieb. Als der sich weigert, das Gelände zu verlassen, ruft der Trainer die Polizei, die Fashanu schließlich abführt.</p>
<p>Die Gerüchte halten an, und die Gerüchte sind wahr. Nach jahrelangen Verspottungen und Anfeindungen entscheidet er sich 1990, mittlerweile die besten sportlichen Jahre zwar lange hinter sich, doch immer noch aktiv, zum Coming-out.</p>
<p>&#8222;Eine Million Pfund teurer Fußballstar: Ich bin schwul&#8220; titelt die Sun-Zeitung.</p>
<p>Fashanu sieht in seinem Outing einen Befreiungsschlag, eine Erlösung vom jahrelangen Versteckspiel. Doch das öffentliche Geständnis bringt wenig überraschend verheerende Auswirkungen mit sich: Medien und gegnerische Fans verhöhnen ihn, die schwarze Gesellschaft nennt Fashanu einen Verräter und Freunde und Bekannte wenden sich von ihm ab.</p>
<p>Am schlimmsten aus Justins Sicht ist das Zerwürfnis mit seinem Bruder John. Beide wurden in Nigeria geboren, von ihren Eltern in ein Waisenhaus abgegeben und später von einem englischen Paar adoptiert.<br />
John ist ebenfalls Fussballprofi und will das Coming-out seines Bruders kurz vor der Veröffentlichung mit aller Macht verhindern, er bietet ihm 80.000 Pfund, die Summe, die die Sun für die Story zahlt, wenn Justin auf die Sache verzichtet. Doch der lässt sich nicht beirren, und John bricht den Kontakt ab: &#8222;Mein schwuler Bruder ist für mich ein Ausgestoßener&#8220; sagt er.</p>
<p>Spottende Medien, anfeindende Fans, ausstoßender Bruder. Derselbe Mensch, der 10 Jahre zuvor noch ein gefeierter Hoffnungsträger war, ist nun auf einen Schlag auf sich allein gestellt.<br />
Man kann durchaus darüber streiten, ob Fashanu selbst einen Anteil daran hat, denn es ist bekannt, dass er einige Geschichten um angebliche Affären erfunden hat, um in die Zeitungen und an leichtes Geld zu kommen. Dass er gerne im Mittelpunkt steht und es anfangs teilweise genießt, aufgrund seiner Homosexualität derart in der Öffentlichkeit zu stehen. Doch das ändert nichts daran, dass ihn seine sexuelle Orientierung und sein Bekenntnis dazu zum Außenseiter machen und dass Schwulsein und nichts anderes der einzige Grund für die Isolation Fashanus ist.</p>
<p>Fashanu wandert schließlich in die USA aus und beendet hier seine Karriere. 1998 wird er der Vergewaltigung beschuldigt und flüchtet nach England. Es wird berichtet, dass er per internationalem Haftbefehl gesucht werde. Fashanu verfasst daraufhin in seinem Versteck folgende Notiz: &#8222;Als öffentliche Person schwul zu sein, ist hart. Ich habe niemanden vergewaltigt. Ich bin weggerannt, weil ich als Homosexueller vorverurteilt wurde. Bevor ich meinen Freunden und meiner Familie weiteres Unglück zufüge, will ich lieber sterben.&#8220;</p>
<p>Als er einmal nach dem wahren Grund für sein Outing gefragt wurde, gab Fashanu an, dass ein ihm bekannter, homosexueller Teenager von seinen Eltern aus dem Haus geworfen wurde und sich daraufhin das Leben nahm. &#8222;Ich wollte etwas positives dafür tun, dass solche Selbstmorde aufhören, also habe ich mich entschieden als gutes Beispiel voranzugehen.&#8220;</p>
<p>Sein Vorhaben ist gescheitert.<br />
Am 2. Mai 1998 wird Fashanu selbst tot in einer Garage gefunden.<br />
Er hat sich erhängt.</p>
<p>Später wird sich herausstellen, dass es keinen Haftbefehl gab und das Verfahren aufgrund mangelnder Beweise schon eingestellt war.</p>
<p>An alle Fussballer: Sind wir wirklich alle so? Ist Fussball nicht das weltweit geliebte Spiel, das jeder immer überall spielen können sollte, wenn er will? Oder ist unter uns nur Platz für die, die so funktionieren wie ein Fussballer zu funktionieren hat: Hart, männlich, hetero. Kein Platz für Schwächen. Schwule sind schwach. Also kein Platz für Schwule.</p>
<p>Wird sich jemals etwas daran ändern?</p>
<p>John Fashanu sagte nach Justins Tod, dass er sich mitschuldig am Tod seines Bruders fühlt und erklärte sein ablehnendes Verhalten mit folgenden Worten, die wohl stellvertretend für viele andere stehen:</p>
<p>&#8222;Ich glaube wir alle fürchten uns vor dem, was wir nicht verstehen.&#8220;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/diehandgottes.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/diehandgottes.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/diehandgottes.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/diehandgottes.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/diehandgottes.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/diehandgottes.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/diehandgottes.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/diehandgottes.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/diehandgottes.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/diehandgottes.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/diehandgottes.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/diehandgottes.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/diehandgottes.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/diehandgottes.wordpress.com/276/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=276&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Up &amp; Down, Teil 2</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 13:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sidan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie nah Begeisterung und Verschmähung für Fussballer in der Türkei beieinander liegen, hatten wie ja vor einigen Monaten schon im Fall Darius Vassell gesehen. Hier ein weiteres Beispiel, das ebenso nicht vieler Worte bedarf und durch zwei Videos hinreichend erläutert &#8230; <a href="http://diehandgottes.wordpress.com/2010/04/22/up-down-teil-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=274&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie nah Begeisterung und Verschmähung für Fussballer in der Türkei beieinander liegen, hatten wie ja vor einigen Monaten schon im Fall <a href="http://diehandgottes.wordpress.com/2010/01/08/up-down/">Darius Vassell</a> gesehen. Hier ein weiteres Beispiel, das ebenso nicht vieler Worte bedarf und durch zwei Videos hinreichend erläutert wird: </p>
<p>So wurde Jo Alves vor drei Monaten nach seinem Wechsel vom FC Everton zu Galatasaray am Flughafen von Istanbul empfangen (am besten ab 2:15 anschauen):</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/nf_GmiVWv1I?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Drei Monate, einige durchwachsene Leistungen und Gerüchte um ein ausschweifendes Nachtleben später gibt es für Jo statt selbst-komponierter Jubelarien inzwischen ohrenbetäubende Pfeifkonzerte im eigenen Stadion:</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='500' height='312' src='http://www.youtube.com/embed/6xIKEf2uxSE?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/diehandgottes.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/diehandgottes.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/diehandgottes.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/diehandgottes.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/diehandgottes.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/diehandgottes.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/diehandgottes.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/diehandgottes.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/diehandgottes.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/diehandgottes.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/diehandgottes.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/diehandgottes.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/diehandgottes.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/diehandgottes.wordpress.com/274/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=diehandgottes.wordpress.com&amp;blog=10703293&amp;post=274&amp;subd=diehandgottes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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